Kurz erklärt: Auf den meisten Samsung-Handys erstellen Sie einen Zeitraffer über den Modus Hyperlapse in der Kamera-App. Damit nehmen Sie eine Szene über einen längeren Zeitraum auf und komprimieren sie zu einem kurzen, dynamischen Video. Das eignet sich besonders für Sonnenaufgänge, Wolkenbewegungen, Verkehr, Baustellen oder andere Szenen mit langsamer Veränderung.
Benutzer von Samsung-Mobilgeräten können ganz einfach verschiedene Arten von Videos aufnehmen. Je nach Modell und Software-Version stehen unterschiedliche Kamera-Modi zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Superzeitlupe, Zeitraffer bzw. Hyperlapse und weitere Aufnahmeoptionen. Bei einer Zeitrafferaufnahme wird eine Szene über einen längeren Zeitraum hinweg in regelmäßigen Abständen aufgezeichnet. Anschließend werden die Einzelbilder zu einem kurzen Video zusammengesetzt. Dadurch entsteht ein Effekt, bei dem langsame Bewegungen deutlich beschleunigt dargestellt werden.
Ein Hyperlapse ist dabei die Samsung-Bezeichnung für den Modus, mit dem sich Zeitraffervideos aufnehmen lassen. Technisch gesehen kann ein klassischer Zeitraffer eine feste Kameraposition verwenden, während bei Hyperlapse je nach Aufnahmeform auch Kamerabewegung möglich ist. Für die Praxis ist vor allem wichtig: Wenn Sie auf einem Samsung-Gerät einen Zeitraffer aufnehmen möchten, ist Hyperlapse in der Regel der richtige Weg. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit Samsung-Handys Zeitrafferaufnahmen erstellen, worauf Sie achten sollten und wie Sie das Ergebnis später weiterbearbeiten können.
In diesem Artikel
Teil 1. Wie man ein Zeitraffervideo auf Samsung erstellt
Angenommen, Sie möchten einen Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder eine sich langsam verändernde Stadtszene aufnehmen. Wenn Sie im normalen Videomodus filmen, wird das Video sehr lang. Beim Abspielen wirken die Veränderungen oft zu langsam und wenig spannend. Genau hier ist der Zeitraffer hilfreich: Er verdichtet viele Minuten oder sogar Stunden in wenige Sekunden oder Minuten und macht aus einer ruhigen Szene ein visuell deutlich dynamischeres Video.
Mit einem Samsung-Smartphone können Sie solche Aufnahmen direkt in der Kamera-App erstellen. Sie benötigen dafür keine zusätzliche App, solange Ihr Gerät den Hyperlapse-Modus unterstützt. Hier sind die Schritte für die Erstellung von Zeitraffern auf einem Samsung-Mobiltelefon.
Schritt 1 Öffnen Sie die Kamera-App auf Ihrem Samsung-Gerät.

Wenn die Kamera-App geladen ist, prüfen Sie zuerst, ob Sie sich im normalen Foto- oder Videomodus befinden. Bei vielen Samsung-Geräten müssen Sie von dort aus in die zusätzlichen Aufnahmeoptionen wechseln, um Hyperlapse zu finden.
Schritt 2 Gehen Sie am unteren Rand der Kamera-App zu den verfügbaren Modi und tippen Sie auf die Option „Mehr“.

Unter „Mehr“ werden häufig zusätzliche Aufnahmeformen wie Panorama, Nacht, Slow Motion oder eben Hyperlapse angezeigt. Je nach Modell kann die Reihenfolge der Modi leicht abweichen.
Schritt 3 Wählen Sie die Option Hyperlapse, da Samsung auf vielen Geräten keinen separaten Zeitraffer-Modus mit der Bezeichnung „Timelapse“ anzeigt.

Falls Ihr Gerät mehrere Geschwindigkeits- oder Stabilitätsoptionen anzeigt, wählen Sie die Einstellung, die am besten zur Szene passt. Für ruhige Motive genügt meist eine normale Hyperlapse-Aufnahme. Für sehr lange Szenen kann es sinnvoll sein, das Gerät besonders stabil zu positionieren.
Schritt 4 Stellen Sie Ihr Samsung-Gerät auf ein Stativ oder eine andere stabile Oberfläche und richten Sie den Videorahmen sauber aus. Tippen Sie anschließend auf die Auslöser-Schaltfläche, um die Aufnahme zu starten.

Ein stabiler Stand ist einer der wichtigsten Faktoren für ein gutes Zeitraffervideo. Schon kleine Bewegungen können sich im fertigen Video stark bemerkbar machen. Wenn möglich, vermeiden Sie Handaufnahmen und nutzen Sie lieber ein Stativ, eine Halterung oder eine feste Ablage.
Schritt 5 Sie sehen während der Aufnahme einen roten Balken, der die Dauer des Hyperlapse-Videos im Verhältnis zur normalen Videodauer anzeigt. Wenn Sie die Aufnahme beenden möchten, tippen Sie erneut auf die Auslöser- oder Stopp-Schaltfläche.
Nach dem Stoppen wird das Video automatisch gespeichert und kann in der Galerie Ihres Samsung-Geräts angesehen werden. Dort können Sie es bei Bedarf auch direkt zuschneiden oder weitergeben.
Teil 2. Wichtige Tipps für bessere Zeitraffer-Aufnahmen
Ein technisch korrekt aufgenommener Zeitraffer ist nicht automatisch ein guter Zeitraffer. Damit das Ergebnis sauber, ruhig und professionell wirkt, sollten Sie einige grundlegende Punkte beachten. Besonders bei Motiven wie Sonnenuntergang, Verkehr, Wolken oder Stadtleben entscheidet die Vorbereitung oft mehr als die eigentliche Aufnahme.
1. Verwenden Sie eine stabile Position.
Je ruhiger das Smartphone steht, desto besser wirkt das fertige Video. Ein Stativ ist ideal, aber auch eine feste Oberfläche kann helfen.
2. Wählen Sie ein Motiv mit sichtbarer Veränderung.
Zeitraffer funktioniert besonders gut bei Szenen, die sich langsam, aber sichtbar verändern. Gute Motive sind zum Beispiel Wolkenbewegungen, Sonnenaufgang, Straßenverkehr, Menschenmengen, Pflanzenwachstum oder Bauarbeiten.
3. Achten Sie auf Licht und Tageszeit.
Gleichmäßiges Licht sorgt für ein harmonischeres Ergebnis. Stark wechselnde Lichtverhältnisse können zwar spannend wirken, machen die Aufnahme aber auch anspruchsvoller.
4. Planen Sie genügend Speicherplatz ein.
Auch wenn ein Zeitraffer am Ende kurz ist, kann die Aufnahme während des Filmens trotzdem Speicher und Akku beanspruchen. Prüfen Sie daher vor dem Start beides.
5. Vermeiden Sie unnötige Bewegungen im Bild.
Wenn Menschen oder Objekte unruhig durchs Bild laufen, kann das Video schnell chaotisch wirken. Bei einigen Szenen ist das zwar gewollt, für einen klaren Look aber eher störend.
6. Denken Sie an die Nachbearbeitung.
Ein Rohvideo ist oft nur der Anfang. Schneiden Sie unnötige Stellen heraus, verbessern Sie die Dynamik und ergänzen Sie Musik oder Text, wenn das Video später geteilt werden soll.
Wenn Sie das Material später professioneller aufbereiten möchten, können Sie es auch in Filmora weiterbearbeiten. Dort lassen sich Clips kürzen, beschleunigen, stabilisieren, mit Musik versehen oder mit Text und Effekten aufwerten. Das ist besonders nützlich, wenn Sie das Zeitraffervideo für Social Media, Präsentationen oder Markeninhalte nutzen möchten.
Teil 3. Was tun, wenn der Zeitraffer-Modus fehlt?
Nicht jedes Samsung-Modell zeigt dieselbe Kamera-Oberfläche. Je nach Gerät, Android-Version und Kamera-App kann die Menüführung leicht anders aussehen. Wenn Sie den Zeitraffer nicht sofort finden, können Ihnen die folgenden Punkte helfen:
- Prüfen Sie die Kamera-App-Version: Eine veraltete Kamera-App kann dazu führen, dass bestimmte Modi nicht angezeigt werden.
- Suchen Sie unter „Mehr“: Viele Zusatzmodi sind nicht direkt sichtbar, sondern erst im erweiterten Menü zu finden.
- Starten Sie das Gerät neu: Manchmal hilft ein einfacher Neustart, wenn die Kameraoberfläche nicht korrekt geladen wurde.
- Nutzen Sie die Samsung-Kamera-App: Falls Sie eine andere Kamera-App verwenden, stehen nicht immer alle Samsung-spezifischen Modi zur Verfügung.
- Vergleichen Sie das Modell: Die genaue Bezeichnung und Software-Version kann beeinflussen, welche Funktionen sichtbar sind.
Falls Ihr Gerät tatsächlich keinen eigenen Hyperlapse-Modus anzeigt, können Sie alternativ ein normales Video aufnehmen und es anschließend in einer Bearbeitungssoftware beschleunigen. So erreichen Sie einen ähnlichen Effekt, auch wenn die Aufnahme nicht direkt per Kamera-App erstellt wurde.
Teil 4. Häufig gestellte Fragen zu Zeitraffer auf Samsung
1. Wie macht man auf dem Samsung Galaxy S20 einen Zeitraffer?
Die Schritte für einen Zeitraffer auf dem Samsung S20 sind im Grundsatz die gleichen wie bei vielen anderen Samsung-Geräten. Öffnen Sie die Kamera-App, tippen Sie auf Mehr und wählen Sie dann Hyperlapse. Starten Sie die Aufnahme mit dem Auslöser und beenden Sie sie mit der Stopp-Schaltfläche. Das fertige Zeitraffervideo wird in der Galerie gespeichert.
2. Ist Hyperlapse das Gleiche wie Timelapse?
Nicht ganz. Technisch gesehen beschreibt Zeitraffer allgemein eine Aufnahmeart, bei der Bilder in größeren Zeitabständen aufgenommen und anschließend schneller abgespielt werden. Hyperlapse ist eine spezielle Form davon, bei der oft auch Kamerabewegung eine Rolle spielt. Auf Samsung-Geräten wird die Zeitraffer-Funktion jedoch in der Praxis meist über den Hyperlapse-Modus umgesetzt.
3. Kann man ein Video in einen Zeitraffer verwandeln?
Ja. Sie können ein normales Video nachträglich beschleunigen und so einen Zeitraffereffekt erzeugen. Das geht zum Beispiel mit Videobearbeitungssoftware oder bestimmten Online-Tools. In einer Bearbeitungssoftware wie Filmora können Sie die Abspielgeschwindigkeit anpassen, unnötige Teile kürzen und das Video optisch verbessern.
4. Kann ich mit meinem Telefon Zeitrafferaufnahmen machen?
Ja, viele moderne Smartphones unterstützen Zeitraffer oder einen ähnlichen Modus. Bei Samsung finden Sie die Funktion häufig als Hyperlapse in der Kamera-App. Welche Modi genau verfügbar sind, hängt allerdings vom Modell und der Software-Version ab. Prüfen Sie daher immer zuerst die Kamera-App Ihres Geräts.
5. Warum wirkt mein Zeitraffer verwackelt?
Ein verwackelter Zeitraffer entsteht meist durch Bewegungen während der Aufnahme. Schon kleine Erschütterungen können im Endvideo deutlich sichtbar werden. Verwenden Sie deshalb nach Möglichkeit ein Stativ oder stellen Sie das Handy auf eine feste, vibrationsarme Fläche.
6. Welche Motive eignen sich besonders gut für Zeitraffer?
Sehr gut geeignet sind Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Wolkenbewegungen, belebte Straßen, Verkehr, Menschenmengen oder Naturaufnahmen mit langsam sichtbarer Veränderung. Wichtig ist, dass sich im Bild etwas sichtbar entwickelt, damit der Zeitraffer-Effekt auch wirklich sichtbar wird.
7. Kann ich das Zeitraffervideo danach noch bearbeiten?
Ja, und das ist oft sogar sinnvoll. Sie können das Video schneiden, stabilisieren, mit Musik versehen oder Text einfügen. So wird aus einer einfachen Aufnahme ein deutlich professionelleres Ergebnis. Für diese Nachbearbeitung eignet sich Filmora besonders gut.
Fazit
Das Erstellen eines Zeitraffervideos auf einem Samsung-Gerät ist einfach, wenn Sie den richtigen Modus kennen. Auf vielen Samsung-Handys heißt die Funktion Hyperlapse und ist über die Kamera-App erreichbar. Mit einer stabilen Aufstellung, einem passenden Motiv und etwas Geduld können Sie sehr überzeugende Zeitraffervideos aufnehmen. Besonders gut funktioniert das bei Szenen mit langsamer, aber sichtbarer Veränderung.
Wenn Sie das Ergebnis nach der Aufnahme noch verfeinern möchten, lohnt sich die Bearbeitung in einer Videobearbeitungssoftware wie Filmora. Dort können Sie Ihr Zeitraffervideo beschleunigen, schneiden, mit Musik versehen und für Social Media oder andere Zwecke optimieren. So wird aus einer einfachen Handyaufnahme ein deutlich stärkeres Video mit mehr Wirkung.
