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Die 11 besten Webcam Software für Windows 10/11 [2026]

Hier haben wir eine Liste der besten kostenlosen Webcam Software für Windows 10/11 und auch die Vor- und Nachteile davon aufgeführt.
Maria Wiedermann
Maria Wiedermann Aktualisiert am 15-04-2026

Wer unter Windows 10 oder Windows 11 regelmäßig mit der Webcam arbeitet, merkt schnell: Die vorinstallierte Kamera-App reicht für einfache Aufnahmen zwar aus, kommt bei Tutorials, Online-Kursen, Produktdemos oder Content für YouTube aber schnell an ihre Grenzen. Spätestens wenn Bildschirm, Mikrofon, Webcam-Bild und ein sauberer Export zusammenkommen sollen, lohnt sich ein genauer Blick auf spezialisierte Webcam-Software.

Genau darum geht es in diesem Vergleich. Wir zeigen 11 Programme, die sich je nach Einsatzbereich unterschiedlich gut eignen – von einfachen Tools für schnelle Aufnahmen bis hin zu Lösungen, die Aufnahme und Bearbeitung in einem Workflow verbinden. So sehen Sie schneller, welches Programm zu Ihrem Alltag passt und worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

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In diesem Artikel
  1. Welche Webcam-Software passt am besten zu Ihnen?
  2. Was ist Webcam-Software und wann lohnt sie sich?
    1. 1) Filmora
    2. 2) Logitech Capture
    3. 3) YouCam
    4. 4) ManyCam
    5. 5) SplitCam
    6. 6) Bandicam
    7. 7) NCH Video Capture
    8. 8) YAWCAM
    9. 9) Windows Kamera
    10. 10) Fake Webcam
    11. 11) IP Camera Viewer
  3. Vergleich: Welche Software eignet sich für welchen Zweck?
  4. Worauf sollten Sie bei Webcam-Software achten?
  5. Typische Einsatzbereiche
  6. Schritt für Schritt: Webcam mit Filmora aufnehmen
  7. Häufig gestellte Fragen zur Webcam-Software

Welche Webcam-Software passt am besten zu Ihnen?

Nicht jede Lösung ist für denselben Einsatzzweck gedacht. Manche Programme sind ideal für schnelle Aufnahmen, andere für Unterricht, Livestreams oder den kompletten Weg von der Aufnahme bis zum fertigen Video.

  • Für Aufnahme und Bearbeitung in einem Tool: Filmora
  • Für Logitech-Webcams: Logitech Capture
  • Für Videocalls mit Filtern und Looks: YouCam
  • Für Unterricht, Coaching und Webinare: ManyCam
  • Für Gaming und leistungsstarke Aufnahmen: Bandicam
  • Für sehr einfache Aufnahmen: Windows Kamera
  • Für virtuelle Kameraquellen oder Spezialfälle: SplitCam oder Fake Webcam
Kurz zusammengefasst

Wenn Sie möglichst unkompliziert aufnehmen und das Material anschließend direkt weiterverarbeiten möchten, ist Filmora die praktischste Wahl. Wer bereits eine Logitech-Webcam nutzt, fährt mit Logitech Capture oft gut. Für Unterricht und Webinare ist ManyCam interessant, während Bandicam vor allem dann überzeugt, wenn Aufnahmeleistung im Vordergrund steht.

webcam recorder

Was ist Webcam-Software und wann lohnt sie sich?

Webcam-Software erweitert die Möglichkeiten einer normalen Kamera-App deutlich. Statt nur ein Kamerabild aufzuzeichnen, lassen sich je nach Tool auch Bildschirm, Mikrofon, Systemaudio, Overlays oder mehrere Quellen kombinieren. Manche Programme setzen eher auf eine saubere Aufnahme, andere gehen weiter und decken auch Schnitt, Optimierung und Export ab.

Besonders sinnvoll ist das für alle, die regelmäßig Inhalte produzieren: etwa Tutorials, E-Learning-Videos, Erklärvideos, Produktdemos, Webcam-Kommentare, Social-Media-Clips oder Präsentationen. In solchen Fällen zählt nicht nur die Aufnahme selbst, sondern der gesamte Ablauf danach.

  • Mehr Kontrolle: über Bild, Ton, Auflösung und Layout
  • Mehr Flexibilität: etwa bei Bildschirm + Webcam oder Bild-in-Bild
  • Mehr Effizienz: wenn Aufnahme und Nachbearbeitung besser zusammenspielen

Kurz gesagt: Gute Webcam-Software lohnt sich immer dann, wenn aus einer einfachen Aufnahme ein brauchbares Ergebnis werden soll – ohne unnötig umständlichen Workflow.

Die besten Webcam-Programme im Überblick

Die folgenden Programme decken unterschiedliche Anforderungen ab. Entscheidend ist daher weniger, welches Tool auf dem Papier am meisten kann, sondern welches Ihren tatsächlichen Alltag am besten unterstützt.

1) Filmora – Aufnahme und Bearbeitung in einem Tool

Am besten geeignet für: Nutzer, die Webcam und Bildschirm aufnehmen und das Material anschließend direkt weiterbearbeiten möchten.

Filmora ist vor allem deshalb interessant, weil hier nicht nur die Aufnahme funktioniert, sondern auch der nächste Schritt gleich mitgedacht ist. Wer Tutorials, Erklärvideos, Online-Kurse oder Produktdemos erstellt, muss das Material meist noch kürzen, mit Titeln versehen, beim Ton nacharbeiten oder in ein passendes Format exportieren. Genau hier spielt Filmora seine Stärke aus: Aufnahme und Bearbeitung greifen sauber ineinander, ohne dass man ständig zwischen mehreren Programmen wechseln muss.

Vorteile
  • Aufnahme und Bearbeitung in einem durchgängigen Workflow
  • Übersichtliche Oberfläche, auch für Einsteiger gut zugänglich
  • Praktisch für Tutorials, Schulungsvideos, Demos und Creator-Content
  • Viele Exportoptionen für unterschiedliche Plattformen
Nachteile
  • Die kostenlose Version exportiert mit Wasserzeichen
  • Für reines Livestreaming gibt es spezialisiertere Lösungen
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2) Logitech Capture – Ideal für Logitech-Webcams

Am besten geeignet für: Nutzer, die bereits mit einer Logitech-Webcam arbeiten und ohne großen Aufwand gute Ergebnisse möchten.

Logitech Capture ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Hardware bereits aus dem Logitech-Ökosystem stammt. Die Software ist auf diese Geräte abgestimmt und erlaubt schnelle Anpassungen bei Bildausschnitt, Belichtung oder Layout. Für einfache Aufnahmen, Präsentationen oder Videocalls ist das angenehm direkt und oft völlig ausreichend.

Vorteile
  • Sehr gute Abstimmung auf Logitech-Webcams
  • Einfach einzurichten
  • Gut für Bild-in-Bild und unkomplizierte Setups
Nachteile
  • Vor allem mit Logitech-Hardware wirklich interessant
  • Nur begrenzt für Nachbearbeitung geeignet

3) YouCam – Für Effekte, Looks und Videocalls

Am besten geeignet für: Nutzer, die ihr Kamerabild bei Calls oder Aufnahmen optisch aufwerten möchten.

YouCam richtet sich eher an Nutzer, die schnell einen gepflegteren oder auffälligeren Kamera-Look wollen. Filter, Beauty-Funktionen und virtuelle Hintergründe helfen dabei, das Bild ohne viel Nachbearbeitung freundlicher oder professioneller wirken zu lassen. Gerade für Videocalls, Präsentationen oder leichte Social-Formate ist das oft praktischer als ein komplexes Produktions-Tool.

Vorteile
  • Viele Effekte und visuelle Optimierungen
  • Gut für Calls, Präsentationen und einfache Videoformate
  • Schnell verständlich und leicht zu bedienen
Nachteile
  • Weniger für ernsthafte Videobearbeitung gedacht
  • Stärker auf Darstellung als auf Produktionsworkflow fokussiert

4) ManyCam – Gut für Unterricht und Webinare

Am besten geeignet für: Lehrende, Coaches und Trainer, die mit mehreren Ansichten oder Quellen arbeiten.

ManyCam ist besonders im Bildungsbereich interessant. Das Tool eignet sich gut, wenn Kamera, Bildschirm, Whiteboard-Elemente oder unterschiedliche Szenen sauber kombiniert werden sollen. Für Live-Unterricht, Webinare oder Coaching-Sessions ist das oft hilfreicher als ein klassischer Recorder mit wenig Layout-Kontrolle.

Vorteile
  • Praktisch für Unterricht, Webinare und Coaching
  • Mehrere Quellen und Layouts möglich
  • Gut für Live-Situationen mit visueller Führung
Nachteile
  • Teilweise etwas mehr Einarbeitung nötig
  • Je nach Funktionsumfang nicht komplett kostenlos

5) SplitCam – Für virtuelle Webcam und Multistreaming

Am besten geeignet für: Nutzer, die virtuelle Kameraquellen oder mehrere Ausgabepfade benötigen.

SplitCam ist vor allem eine technische Lösung für spezielle Setups. Das Programm ist hilfreich, wenn ein Signal an mehrere Anwendungen weitergegeben oder als virtuelle Webcam eingebunden werden soll. Für klassische Aufnahmen ist es weniger die erste Wahl, für bestimmte Streaming- oder Routing-Szenarien aber durchaus nützlich.

Vorteile
  • Virtuelle Webcam-Funktion
  • Interessant für Routing und Spezialfälle
  • Kostenlos nutzbar
Nachteile
  • Kein vollwertiges Bearbeitungsprogramm
  • Eher technisch als komfortorientiert

6) Bandicam – Starke Leistung für Gaming und 4K

Am besten geeignet für: Nutzer, bei denen Performance und Aufnahmequalität im Vordergrund stehen.

Bandicam ist seit Jahren eine feste Größe, wenn es um leistungsstarke Bildschirm- und Webcam-Aufnahmen geht. Gerade bei Games, Software-Demos oder anderen anspruchsvolleren Aufnahmen zeigt sich, dass das Tool stark auf Performance ausgelegt ist. Wer weniger schneiden und mehr sauber capturen möchte, ist hier gut aufgehoben.

Vorteile
  • Sehr gute Aufnahmeleistung
  • Geeignet für Games und hochauflösende Aufnahmen
  • Zuverlässig bei performance-lastigen Szenarien
Nachteile
  • Wenig integrierte Nachbearbeitung
  • Eher Aufnahme- als Workflow-Lösung

7) NCH Video Capture – Flexible Mehrquellen-Aufnahme

Am besten geeignet für: Nutzer mit gemischten Aufnahmequellen und etwas spezielleren Anforderungen.

NCH Video Capture ist funktional und eher sachlich aufgebaut, dafür aber flexibel. Wenn nicht nur eine einzelne Webcam, sondern verschiedene Quellen oder Formate eine Rolle spielen, kann das Tool interessant sein. Die Oberfläche wirkt stellenweise nüchterner, dafür lässt sich einiges anpassen.

Vorteile
  • Unterstützt mehrere Quelltypen
  • Flexibel bei speziellen Setups
  • Vielfältige Exportmöglichkeiten
Nachteile
  • Weniger modern in der Bedienung
  • Teilweise technischer als andere Lösungen

8) YAWCAM – Einfach und leichtgewichtig

Am besten geeignet für: Nutzer, die eine möglichst schlanke Lösung für einfache Aufgaben suchen.

YAWCAM gehört eher zu den reduzierten Tools. Es ist keine moderne All-in-One-Lösung, kann aber für sehr einfache Aufgaben oder ältere Systeme noch immer genügen. Wer bewusst wenig Ballast möchte und nur Grundfunktionen braucht, kann sich das Tool anschauen.

Vorteile
  • Leichtgewichtig und ressourcenschonend
  • Kostenlos
  • Für Basisaufgaben ausreichend
Nachteile
  • Wenig moderne Komfortfunktionen
  • Für anspruchsvollere Workflows kaum geeignet

9) Windows Kamera – Schnell und direkt startklar

Am besten geeignet für: Nutzer, die sofort loslegen wollen und nur einfache Aufnahmen brauchen.

Die Windows-Kamera-App ist kein Spezialwerkzeug, aber für spontane Clips, kurze Testaufnahmen oder einfache Self-Recordings oft völlig ausreichend. Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass sie direkt verfügbar ist. Sobald jedoch Bildschirmaufnahme, besseres Audio oder Nachbearbeitung wichtig werden, reicht sie in der Praxis meist nicht mehr aus.

Vorteile
  • Bereits vorinstalliert
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Gut für schnelle, unkomplizierte Aufnahmen
Nachteile
  • Kaum erweiterte Funktionen
  • Nicht für ernsthafte Produktionsworkflows gedacht

10) Fake Webcam – Für simulierte Kameraquellen

Am besten geeignet für: Spezialfälle, in denen vorproduziertes Material als Kamerasignal eingespeist werden soll.

Fake-Webcam-Lösungen erfüllen eher eine technische Zusatzfunktion. Sie sind hilfreich, wenn statt einer Live-Kamera bestimmte Inhalte in Meeting- oder Streaming-Tools eingespeist werden sollen. Für normale Webcam-Aufnahmen ist das kein Ersatz, für Sonderfälle aber durchaus praktisch.

Vorteile
  • Nützlich für Demos und Test-Szenarien
  • Kann bestehende Setups sinnvoll ergänzen
Nachteile
  • Keine klassische Aufnahmelösung
  • Nur für spezielle Einsatzzwecke interessant

11) IP Camera Viewer – Mehrere Kamera-Feeds im Blick

Am besten geeignet für: Nutzer, die mehrere Kameraquellen überwachen oder parallel anzeigen möchten.

IP Camera Viewer ist stärker auf Monitoring als auf Content-Produktion ausgelegt. Wenn mehrere Feeds gleichzeitig sichtbar sein sollen, ist das Tool praktisch. Für Creator, die aufnehmen, schneiden und veröffentlichen wollen, gibt es allerdings passendere Alternativen.

Vorteile
  • Mehrere Kamera-Feeds gleichzeitig möglich
  • Praktisch für Monitoring-Szenarien
  • Kostenlos nutzbar
Nachteile
  • Keine Bearbeitungslösung
  • Vor allem für Spezialfälle gedacht

Vergleich: Welche Software eignet sich für welchen Zweck?

Die folgende Übersicht hilft dabei, die Programme schneller einzuordnen:

Software

Am besten für

Aufnahme

Bearbeitung

Stärke

Einschränkung

Filmora

All-in-One-Workflow

Webcam + Bildschirm + Audio

Ja

Aufnahme und Schnitt in einem Tool

Kostenlose Version mit Wasserzeichen

Logitech Capture

Logitech-Webcams

Webcam

Begrenzt

Sehr gute Hardware-Integration

Vor allem mit Logitech sinnvoll

YouCam

Videocalls und Effekte

Webcam

Begrenzt

Looks und Darstellung

Weniger für Produktionsworkflows

ManyCam

Unterricht und Webinare

Mehrere Quellen

Begrenzt

Live-Präsentation und Layouts

Mehr Einarbeitung

SplitCam

Virtuelle Webcam

Mehrere Ausgaben

Nein

Routing und Spezialfälle

Eher technisch

Bandicam

Gaming und Leistung

Webcam + Bildschirm

Nein

Saubere Performance

Wenig Nachbearbeitung

NCH Video Capture

Spezielle Quellen-Setups

Mehrquellen

Begrenzt

Flexibilität

Technischer im Alltag

YAWCAM

Einfache Aufgaben

Webcam

Nein

Leichtgewichtig

Wenig moderne Funktionen

Windows Kamera

Schneller Einstieg

Webcam

Nein

Vorinstalliert

Sehr begrenzter Funktionsumfang

Fake Webcam

Simulierte Kameraquellen

Virtuelle Quelle

Nein

Spezialfälle

Kein klassisches Aufnahme-Tool

IP Camera Viewer

Monitoring

Mehrere Kamera-Feeds

Nein

Übersicht bei mehreren Quellen

Nicht für klassische Creator-Workflows gedacht

Für die meisten Nutzer, die unter Windows 10/11 nicht nur aufnehmen, sondern mit dem Material auch weiterarbeiten möchten, ist Filmora die rundeste Lösung. Wer dagegen eine sehr klar definierte Aufgabe hat, kann mit einem spezialisierten Tool besser fahren.

Worauf sollten Sie bei Webcam-Software achten?

Bei der Auswahl geht es nicht nur um Funktionen, sondern vor allem darum, wie gut die Software in Ihren Arbeitsalltag passt.

  • Reicht reine Webcam-Aufnahme? Oder brauchen Sie zusätzlich Bildschirm, Mikrofon und Systemaudio?
  • Wollen Sie direkt im selben Tool weiterarbeiten? Gerade bei Tutorials oder Schulungsvideos spart das viel Zeit.
  • Wie wichtig ist einfache Bedienung? Ein übersichtliches Tool bringt im Alltag oft mehr als eine überladene Funktionsliste.
  • Wie wichtig ist Performance? Bei Games oder längeren Aufnahmen spielt Stabilität eine deutlich größere Rolle.
  • Wie oft nehmen Sie auf? Wer regelmäßig produziert, profitiert stärker von Vorlagen, Hotkeys und Export-Presets.
hinweis
Unser Tipp: Wenn Sie häufiger aufnehmen, lohnt sich meist nicht das günstigste Tool, sondern das, mit dem Sie am reibungslosesten arbeiten. Gerade Aufnahme und Nachbearbeitung sollten möglichst gut zusammenpassen.

Typische Einsatzbereiche

🎓 Für Online-Unterricht und E-Learning

Geeignet: ManyCam oder Filmora

Wenn Sie Inhalte erklären, den Bildschirm zeigen und sich selbst im Bild behalten möchten, sind klare Layouts und ein einfacher Workflow wichtiger als möglichst viele Effekte.

🎮 Für Gaming und performance-starke Aufnahmen

Geeignet: Bandicam

Wer hohe Bildraten und stabile Aufnahmen braucht, fährt mit einer leistungsorientierten Lösung meist besser als mit einem Allround-Tool.

💼 Für Meetings, Präsentationen und Remote Work

Geeignet: YouCam oder Logitech Capture

Hier zählen vor allem ein sauberes Bild, einfache Bedienung und ein professioneller Gesamteindruck – ohne unnötig kompliziertes Setup.

🎥 Für Tutorials, Demos und Creator-Content

Geeignet: Filmora

Wenn aus einer Aufnahme später ein fertiges Video werden soll, zahlt sich ein Tool aus, das den Weg bis zum Export direkt mitdenkt.

Filmora – sinnvoll, wenn Aufnahme nur der erste Schritt ist

Viele Nutzer suchen zunächst nur eine Webcam-Software, brauchen danach aber schnell noch Schnitt, Texteinblendungen, Tonkorrekturen oder einen passenden Export. Genau an diesem Punkt wird Filmora interessant, weil Aufnahme und Weiterbearbeitung nahtlos zusammenlaufen.

  • Webcam und Bildschirm gleichzeitig aufnehmen
  • Material direkt schneiden und aufbereiten
  • Gut geeignet für Tutorials, Demos und Schulungsvideos
  • Praktisch für alle, die nicht zwischen mehreren Programmen wechseln möchten

Schritt für Schritt: Webcam mit Filmora aufnehmen

Wenn Sie Webcam und Bildschirm in einem sauberen Ablauf aufnehmen möchten, geht das mit Filmora recht unkompliziert:

Schritt 1Filmora starten → Toolbox: „Bildschirmrecorder“ wählen.

Toolbox: „Bildschirmrecorder“ wählen.

Schritt 2Webcam aktivieren: Kamerasymbol anklicken, Overlay positionieren und Größe anpassen.

Kamerasymbol anklicken, Overlay positionieren und Größe anpassen.

Schritt 3Audio prüfen: Mikrofon wählen, optional System-Audio aktivieren; Pegel im grünen Bereich halten.

Schritt 4Bereich festlegen: Vollbild, Fenster oder Bereich; Countdown bestätigen und REC starten.

Schritt 5Stoppen: Mit F9 beenden; Clip landet automatisch in der Timeline.

Schritt 6Schnitt & Feinschliff: Pausen entfernen, Titel/Overlays setzen; Rauschen reduzieren bei Bedarf.

Schritt 7Export: MP4, 1080p, Preset „YouTube“ oder gewünschtes Profil auswählen und exportieren.

hinweis
Für Social-Formate erstellen Sie Kopien mit Auto-Reframe im Hochformat. Häufige Projekte als Vorlage speichern – so bleiben Look, Intro und Lautstärken konsistent, und jede weitere Aufnahme wird spürbar schneller.
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Fazit

Welche Webcam-Software unter Windows 10/11 die beste ist, hängt stark vom Einsatzzweck ab. Für einfache Aufnahmen reicht manchmal schon eine schlanke Lösung, bei Tutorials, Schulungsvideos oder regelmäßiger Content-Produktion wird der gesamte Workflow aber schnell wichtiger als die reine Aufnahmefunktion.

Genau deshalb ist Filmora für viele Nutzer die interessanteste Wahl: nicht nur, weil sich Webcam und Bildschirm sauber aufnehmen lassen, sondern weil das Material danach ohne Umwege direkt weiterverarbeitet werden kann. Wer dagegen eine sehr spezielle Aufgabe hat – etwa Logitech-Hardware, Live-Unterricht oder reine Performance-Aufnahmen – findet in Logitech Capture, ManyCam oder Bandicam passende Alternativen.

Häufig gestellte Fragen zur Webcam-Software

  • Welche Webcam-Software ist die beste für Anfänger?
    Für Einsteiger ist Filmora eine besonders praktische Wahl, weil Aufnahme und Bearbeitung in einem Programm zusammenlaufen. Die Oberfläche ist übersichtlich, viele Funktionen sind schnell verständlich, und man kommt ohne lange Einarbeitung zu einem sauberen Ergebnis. Wer zum ersten Mal Tutorials, Erklärvideos oder Webcam-Aufnahmen erstellt, findet hier meist den unkompliziertesten Einstieg.
  • Kann ich mit Filmora gleichzeitig Bildschirm und Webcam aufnehmen?
    Ja, das ist problemlos möglich. Mit Filmora lassen sich Bildschirm, Webcam, Mikrofon und auf Wunsch auch Systemaudio zusammen aufnehmen. Das ist besonders praktisch für Tutorials, Präsentationen oder Schulungsvideos, bei denen man sowohl den Bildschirm zeigen als auch selbst im Bild bleiben möchte.
  • Welche Webcam-Software eignet sich am besten für Online-Unterricht oder Webinare?
    Für Unterricht, Coachings oder Webinare sind ManyCam und Filmora besonders interessant. ManyCam spielt seine Stärken vor allem in Live-Situationen mit mehreren Ansichten und Szenen aus. Filmora eignet sich dagegen gut, wenn die Aufnahmen im Anschluss noch geschnitten, kommentiert oder für Lernplattformen aufbereitet werden sollen.
  • Ist kostenlose Webcam-Software ausreichend für professionelle Videos?
    Für einfache Aufnahmen oder zum Ausprobieren kann kostenlose Webcam-Software völlig ausreichen. Wenn Sie jedoch regelmäßig Inhalte produzieren und Wert auf einen sauberen Workflow, stabile Exporte und Nachbearbeitung legen, stoßen Gratis-Tools oft schnell an ihre Grenzen. In solchen Fällen ist eine umfangreichere Lösung wie Filmora meist die praktischere Wahl.
  • Welche Einstellungen sind wichtig für klare und flüssige Webcam-Aufnahmen?
    Wichtiger als viele Spezialfunktionen sind in der Praxis ein sauberes Bild, verständlicher Ton und konstante Aufnahmebedingungen. Eine stabile Auflösung, ordentliches Licht und ein brauchbares Mikrofon machen oft mehr aus als die Kamera selbst. Wenn Sie Ihre Aufnahmen anschließend noch schneiden oder den Ton verbessern möchten, ist es hilfreich, wenn die Software diesen Schritt direkt mit abdeckt.
Maria Wiedermann
Maria Wiedermann Redakteur
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