In diesem Artikel
Verständnis von Closed Captioning
Heutzutage verwenden mehr als 430 Millionen Menschen weltweit Hörhilfen. Daher besteht Bedarf an Untertiteln in Videos, selbst für Zuschauer ohne Hörprobleme.
Untertitel helfen Menschen, die stumm scrollen, in lauter Umgebung sind oder die Hauptsprache des Videos nicht verstehen. Das hat Untertitel zu einem wichtigen Bestandteil der Videonutzung gemacht.
Dieser Artikel untersucht was Closed Captioning bedeutet, warum es so wichtig ist und wie man es richtig macht.

Die Definition von Closed Captioning ist ziemlich einfach. Es handelt sich um eine schriftliche Version von gesprochenem Video und anderen Audiohinweisen, die auf dem Bildschirm angezeigt und mit den Bildern synchronisiert werden. Zuschauer können diese Untertitel ein- oder ausschalten, was Flexibilität ermöglicht.
Bei der Videobearbeitung und Content-Erstellung geht es bei Closed Captioning nicht nur um die Transkription von Sprache. Es enthält auch non-verbale Geräusche wie [Applaus], [Tür knallt zu] oder [Musik wird lauter], um den Zuschauern den vollständigen Kontext zu bieten, auch wenn der Ton nicht zugänglich ist.
Untertitel dienen nicht nur der Inklusion. Sie verbessern SEO und Auffindbarkeit, indem sie Suchmaschinen ermöglichen, Untertiteldateien zu durchsuchen, was das Ranking in Suchergebnissen erhöht. Außerdem verbessern sie die Behaltensrate, ermöglichen stummes Ansehen und unterstützen Sprachlernende – sie sind also eine clevere Wahl für jeden Videomacher.
Wichtige Merkmale von Untertiteln
Design und Funktionalität von Closed Captions folgen bestimmten Prinzipien, um das Seherlebnis zu verbessern. Diese Prinzipien sind:

Unterschied zwischen Closed Captions, Open Captions & Untertiteln
Sehen wir uns an, was Closed Caption vs. Open Caption ist.
Untertitel gibt es in zwei Hauptformen: geschlossen und offen. Sie scheinen ähnlich, da beide Videoinhalte zugänglich machen. Sie unterscheiden sich jedoch darin, wie sie angezeigt werden und wie Nutzer mit ihnen interagieren.
Closed Captions sind für den Zuschauer optional und können ein- oder ausgeschaltet werden. Diese Untertitel sind normalerweise als separater Text-Track eingebettet und bieten Nutzern Kontrolle je nach Bedarf oder Umgebung.
Open Captions dagegen sind immer sichtbar. Sie werden nicht aktiviert, sondern sind direkt ins Video eingebrannt. Dieses Format sorgt für konsistente Anzeige auf allen Geräten, unabhängig von der Player-Unterstützung. Praktisch ist dies für das Hochladen auf Plattformen, die Closed Caption-Dateien nicht zuverlässig unterstützen, oder für Offline-Nutzung, bei der Zugänglichkeit unerlässlich ist.

Wann sollte man welche verwenden?
Verwenden Sie Closed Captions beim Teilen von Inhalten auf Plattformen wie YouTube, Vimeo oder Netflix, wo Nutzer die Möglichkeit erwarten, Untertitel je nach Umgebung ein- oder auszuschalten.
Wählen Sie Open Captions für Social-Media-Posts, besonders auf Plattformen mit unzuverlässiger automatischer Untertitelung. Sie funktionieren auch am besten, wenn Sichtbarkeit wichtig ist, etwa bei Werbeinhalten oder story-getriebenen Videos, die stumm angesehen werden. Open Captions bleiben immer auf dem Bildschirm, Ihre Botschaft ist jederzeit sichtbar.
Captions vs. Untertitel
Auch wenn die Begriffe oft synonym verwendet werden, erfüllen Untertitel und Captions unterschiedliche Zwecke. Untertitel bieten eine Übersetzung oder Transkription der gesprochenen Dialoge. Sie gehen davon aus, dass der Zuschauer das Audio hören kann und werden vor allem zur Übersetzung genutzt.
Captions, insbesondere Closed Captions, gehen einen Schritt weiter. Sie beinhalten nicht nur Dialoge, sondern auch non-verbale Geräusche wie [Lachen], [Tür knallt zu] oder [Musik spielt], und bieten damit vollen Audiokontext für Taube oder Schwerhörige.
Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie die Nutzerabsicht widerspiegelt. Untertitel unterstützen das Verständnis. Captions sorgen für Zugänglichkeit.

Richtlinien und Regeln für Close Captioning
Hochwertige Untertitel sind nicht nur eine Höflichkeit – sie sind oft gesetzlich vorgeschrieben. Content-Ersteller müssen verschiedene Standards erfüllen, um Barrierefreiheit und Konformität sicherzustellen.
ADA und FCC-Untertitelungsregeln
Das Americans with Disabilities Act (ADA) und die Federal Communications Commission (FCC) verlangen, dass digitale Materialien für die Allgemeinheit zugänglich und in den USA nutzbar sind. Untertitelungsregeln gelten für broadcast- und internetbasierte Videotexte. Nichtbeachtung kann rechtliche und rufschädigende Konsequenzen haben.

Die WCAG-Accessibility-Standards
Für Online-Inhalte bieten die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) den Rahmen, wie im Bild gezeigt. WCAG 2.1 verlangt synchronisierte Untertitel für alle voraufgezeichneten Medien mit Audio. Das ist entscheidend für Webseiten, Apps und E-Learning-Materialien.

Standards der Untertitelqualität
Untertitel müssen genau, vollständig und richtig zeitlich abgestimmt sein. Das beinhaltet richtige Rechtschreibung, Grammatik und Synchronisation mit Aussprachen und Lautphänomenen. Automatisierte Untertitel erfüllen diese Anforderungen oft nicht, weshalb einige Plattformen jetzt von Menschen geprüfte oder professionell erstellte Untertitel fördern.
Formatierungsregeln
Hier sind die besten Praktiken:
- Lesbare Untertitellänge einhalten (nicht mehr als 32 Zeichen pro Zeile)
- Maximal zwei Zeilen auf dem Bildschirm
- Überlappung der Untertitel verhindern
Neben korrekter Zeichensetzung spielt auch die Sprecheridentifikation eine Rolle für Lesbarkeit und Verständnis.
Plattformspezifische Richtlinien
Formatierungsrichtlinien variieren je nach Plattform. YouTube beispielsweise akzeptiert SRT-, SBV- und VTT-Dateien, während Social-Media-Plattformen häufig fest (open) eingebrannte Untertitel verlangen.
Wie funktionieren Closed Captions tatsächlich?
Closed Captions beruhen auf einem dreistufigen Verfahren: Transkription, Synchronisation und Codierung.
Dies beinhaltet die Umwandlung aller gesprochenen Dialoge und relevanten Geräusche in Schriftform. Das kann manuell oder mit automatischer Spracherkennung (ASR) erfolgen. Präzision ist hierbei wichtig, besonders für rechtliche Vorgaben und Barrierefreiheit.
Jede Untertitelzeile wird mit einem Zeitstempel versehen, damit sie genau mit dem entsprechenden Audio übereinstimmt. Bereits eine Verzögerung von einer Sekunde kann das Verständnis oder das Seherlebnis beeinträchtigen.
Nachdem die Untertitel synchronisiert sind, werden sie in Dateiformate wie SRT, VTT oder SCC konvertiert. Diese Dateien enthalten sowohl den Text als auch die Timing-Metadaten, sodass Medienplayer sie während der Wiedergabe dynamisch anzeigen können.
Wenn das Video läuft, wird die Untertiteldatei in Echtzeit gelesen und der Text perfekt synchron mit dem Ton angezeigt – so ist Klarheit, Konsistenz und Barrierefreiheit auf verschiedenen Plattformen und Geräten gewährleistet.
Closed Caption-Dateiformate
Untertiteldateien gibt es in vielen Formaten und sie sind nicht austauschbar.
| Anwendungsfall | Kompatible Formate | Hinweise |
| YouTube, Facebook, LinkedIn, Vimeo, die meisten Online-Plattformen | .srt, .vtt, .ttml/dfxp, .scc | YouTube unterstützt SRT, VTT, TTML (iTT), SCC; Vimeo unterstützt SRT, WebVTT, SCC (Mediums) |
| HTML5-Videos, Webseiten, Vimeo, Brightcove | .vtt, .srt | HTML5 bietet native Unterstützung und Styling für WebVTT; SRT wird ebenfalls akzeptiert |
| Fernsehen, professionelle Videobearbeitung | .scc, .stl, .ttml/ebu-tt | SCC (CEA-608/708) ist US-Sende-Standard; EBU-TT-, STL-Formate werden in der EU und in professionellen Workflows verwendet |
Beliebte Anwendungen von Closed Captioning
Untertitel sind längst nicht mehr nur fürs Fernsehen. Sie sind mittlerweile unverzichtbar auf nahezu jedem Bildschirm.
- TV-Sendungen: Verwenden immer noch codierte Formate wie SCC, die meist ins Signal eingebrannt werden.
- Streaming-Dienste: Netflix, Hulu, Prime – alle verwenden zeitlich abgestimmte Untertiteldateien in mehreren Sprachen.
- Soziale Medien: Plattformen wie Instagram oder TikTok generieren automatisch Untertitel, oft mit Fehlern.
- Online-Lernen: Untertitel helfen, Informationen zu behalten und machen Inhalte für alle Lernenden zugänglich.
Praxisbeispiele für Closed Captioning
Sehen wir, wo Untertitel das Erlebnis tatsächlich prägen:




Wie fügt man Closed Captions in 3 einfachen Schritten zu seinen Videos hinzu
Untertitel hinzufügen kann einfacher sein als Sie denken – besonders mit Werkzeugen, die den technischen Teil für Sie übernehmen.
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Eine dieser Funktionen ist durch seine integrierte automatische UntertitelungSprachübertragung in Text(STT) Instrumente. Egal, ob Sie ein Tutorial, eine Reel oder ein Client-Projekt erstellen, diese Funktion hilft Ihnen dabei, professionelle Untertitel in wenigen Minuten hinzuzufügen, ohne Transkription zu erfordern.



Pro Tipps und Best Practices für Closed Captions
- Untertitel lesbar halten: Begrenzung von 32 Zeichen pro Zeile
- Verwenden Sie korrekte Grammatik und Satzzeichen
- Genaue Synchronisierung von Untertiteln mit Sprache
- Nonverbale Hinweise nicht zensieren oder überspringen
- Halten Sie sich an Standardformate für verschiedene Plattformen
Schlussfolgerungen
Closed Captioning ist mehr als nur Barrierefreiheit, es ist eine leistungsstarke Möglichkeit, das Engagement zu steigern, ein breiteres Publikum zu erreichen und die Betrachtungszeit zu verkürzen. Unabhängig davon, ob Sie Untertitel für Klarheit, Compliance oder zur Bindung des Publikums hinzufügen, die richtigen Untertitel sind wichtig.
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